Der Berliner Verlag legt mithilfe neuer IT-Infrastruktur, einem nahtlosen Übergang und signifikanten Kosteneinsparungen den Grundstein für neue digitale Produkte.
Klare Prämisse, enger Zeitplan
„Der Fokus lag in Anbetracht des engen Zeitplans auf Funktionalität“ – so beschreibt Maarten Oestreich die Prämisse der Zusammenarbeit zwischen Berliner Verlag und Forward Publishing.
Herausforderung: Neustart unter Zeitdruck
Nach dem Eigentümerwechsel wollte die neue Geschäftsleitung keine Zeit verlieren: Altlasten sollten konsequent abgebaut, die Redaktion vollständig auf Digital-First umgestellt werden. „Wir wollten ein System, das den Berliner Verlag zu vollständig digitalen Produktionsprozessen befähigt“, sagt Maarten Oestreich, Head of Engineering beim Berliner Verlag.
Forward Publishing stellte gemeinsam mit dem Verlag eine Testumgebung auf und migrierte die Präsenzen der Berliner Zeitung auf das neue Cloud-System. Livingdocs übernahm als kollaboratives Headless-CMS die Redaktionsarbeit. Sternwald ergänzte das Setup um ein effizientes Asset-Management. Neue Frontends für Mobile und Desktop sowie eine Paywall- und Abo-Lösung komplettierten das neue System.
„Im Rahmen der digitalen Transformation des Berliner Verlags konnte Forward Publishing kurzfristig eine neue Produktionsinfrastruktur etablieren.“ – Maarten Oestreich, Head of Engineering, Berliner Verlag
Was sich für den Berliner Verlag verbessert hat:
Der Übergang verlief wie geplant: Die Redaktion arbeitete nahtlos weiter, die SEO-Sichtbarkeit der Artikel blieb vollständig erhalten. Das kollaborative System ermöglicht Redakteur:innen ortsunabhängiges Arbeiten – auch die Multi-Channel-Distribution läuft ohne Einschränkungen.
Die Umstellung wirkte sich unmittelbar auf die IT-Ausgaben aus: Die Einsparungen gegenüber der vorherigen Infrastruktur waren signifikant. Die freigewordenen Ressourcen flossen in die zweite Phase der Digitalstrategie: Ausbau des Premium-Angebots, Einführung einer Vorlesefunktion und neue digitale Produkte. Der Berliner Verlag hat sein initiales Ziel erreicht – Digital First zu arbeiten – und baut seine digitalen Angebote auf dieser Basis weiter aus.