Create Once, Publish Everywhere: Wie Verlage die digitale Vielfalt beherrschen

Print, Desktop, Mobile, App, Browser-Push, Social Media, PWA, AMP: Noch nie hatten Redaktionen für ihre Inhalte so viele Kanäle zur Auswahl. Das ist eine Wachstumschance für Verlage mit zukunftsgerichteter IT-Infrastruktur.

Ein stringenter Workflow: Inhalte müssen heute ohne Aufwand in verschiedenste Kanäle distribuiert werden können - in stets hoher Qualität.
Forward Publishing

Die Kanalvielfalt muss mit wirtschaftlichem Kalkül angegangen werden: Längst nicht jeder Kanal zahlt den Aufwand zurück, den der Verlag hineinsteckt, schafft dafür aber zusätzliche Arbeit für Redakteure und die Verlags-IT.

Die Grundlage für redaktionellen und wirtschaftlichen Erfolg in dieser heterogenen und dynamischen Publishing-Landschaft ist daher: Inhalte „Digital First“ kreieren und dann kontrolliert in viele Kanäle publizieren – inklusive Print.

Im Content-Flow: Einmal kreieren, überall publizieren

Die Zielsetzung aus Verlagsperspektive ist klar: Die eigenen Storys sollen im ausgewählten Kanal mit passendem Format zum besten Zeitpunkt an die richtige Zielgruppe ausgespielt werden. So optimieren Verlage die Reichweite und ihre Kundenbindung.

Aus dieser Zielsetzung resultiert allerdings eine komplexe Planung und Technik: Jeder Kanal folgt bei Endgeräten, Formaten, bevorzugten Nutzungszeiten oder Interaktionsmöglichkeiten eigenen Regeln. Nur wer die individuellen Kanalregeln beachtet, ist dort mit den eigenen Inhalten erfolgreich.

Die Content-First-Redaktion besteht im digitalen Wettbewerb

Manuell ist der Kanal-Vielfalt nicht beizukommen: Ein einzelner Redakteur kann den oben erwähnten Anspruch weder technisch noch im Projektmanagement erfüllen. Der individuelle Zeitaufwand pro Redakteur, jeden Kanal einzeln in Copy-Paste-Manier zu befüllen, wäre viel zu hoch. Die Redaktion soll ihren Fokus außerdem auf starke Storys legen und diese nicht in Kanälen denken müssen.

Für das Multi-Channel-Publishing benötigen Verlage daher einen automatisierten IT-Prozess, bei dem Redakteure mit wenigen Klicks einen einzelnen Inhalt in viele Kanäle ausspielen und dort maximale Reichweite und Interaktion generieren können. Das verschiebt die Publishing-Komplexität weg von der Redaktion hin zur IT - und schafft kreativen Freiraum, wo er dringend benötigt wird: im Newsroom.

Im Newsroom ist Zeit die Währung: Mehr Ressourcen bedeuten bessere Inhalte und damit automatisch Erfolg.
NZZ / Forward Publishing

Die Königsdisziplin ist eine regelbasierte Verteilung der Inhalte entlang von Datenanalysen: Wenn die Erfolgsmessung ein fixer Bestandteil der Publishing-Plattform ist, kann der Redakteur anhand der Daten bessere Publishing-Entscheidungen treffen.

Beispielsweise kann das gleiche Thema zu den für den jeweiligen Kanal optimalen Zeiten mit verschiedenen Überschriften ausgespielt werden. Ausschlaggebende Erfolgsfaktoren in den einzelnen Kanälen sind neben Reichweite auch die Interaktions- und Klickrate.

Was zeichnet Software für Multi-Channel-Publishing aus?

Die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Multi-Channel-Publishing ist ein Headless CMS, das Inhalte unabhängig von Kanal und Design speichert. Die Kanal-spezifische Formatierung des Inhalts erfolgt erst bei der Ausspielung. Wichtig ist also – neben der konzeptionellen Unabhängigkeit der beiden Komponenten – ein gutes Zusammenspiel von Editor und Distribution.

Multi-Channel-Publishing sollte alle gängigen Kanäle unterstützen und insbesondere mobil eine optimale Nutzererfahrung bieten. Unterstützen heißt: Die Software muss die optimalen Kanal-Parameter wie beispielsweise Textmenge und Bildgröße anzeigen. Der Inhalt sollte möglichst umfangreich automatisch formatiert werden und den Redakteur entlang von Richtlinien zum Feinschliff motivieren.

Derzeit gängige Kanäle sind:

• Desktop, Tablet, Mobile, PWA, AMP, FB Instant Articles, native Apps
• Social-Media-Plattformen wie Facebook Twitter und LinkedIn
• Push- und Newsletter-Formate wie Browser-Push oder Messaging-Systeme
• Audio (gezielt als Podcast produziert oder synthetisch durch eine maschinelle Vorlesestimme)
• Da neue Kanäle hinzukommen und andere verschwinden, sollte das Multi-Channel-Publishing flexibel erweiterbar sein.

Wichtig: Die Ausspielung in Print ist bei vielen Verlagen weiterhin ein wichtiger Faktor, sollte aber nicht dazu führen, dass die Architektur von Legacy-Systemen dominiert wird.

Einen Inhalt ausspielen ist das eine. Timing und individuelle Optionen für Nutzer sind nochmal eine ganz andere - und ebenso wichtige - Baustelle.
Forward Publishing

Wichtige Funktionen beim Multi-Channel-Publishing sind unter anderem die

• Personalisierung und Regionalisierung von Inhalten (bspw. nur Push-Nachrichten aus Special-Interest-Kanälen),
• individuelle Feeds und Bookmarks,
• Offline-Verfügbarkeit bestimmter Inhalte,
• Integration von Apple- und Google-In-App-Produkten (Digitalabos)
• und die Schnittstelle zum User- und ID-Management (bspw. Passwörter zurücksetzen).

Solche Komfortfunktionen sind zentral, um Nutzer zu binden und ihre Loyalität zu steigern. Dabei ist es unabdingbar, dass diese Features kanal-übergreifend gedacht werden. Dies wiederum verbessert die Erfolgschancen in anderen Bereichen, etwa bei der Paywall-Strategie, um digital mehr zahlende Kunden zu gewinnen.

Forward Creation & Distribution: Editieren und Ausspielen als Einheit gedacht

Das Cloud-Publishing-System Forward Publishing bietet mit Forward Distribution intuitives Multi-Channel-Publishing an. Forward Distribution erfüllt die oben erwähnten Ansprüche und ist nahtlos in das kollaborative CMS-System Forward Creation integriert: Die Redaktion sieht direkt im Editor, wie ein Inhalt beispielsweise auf der Webseite, in der mobilen App oder in Print aussieht.

Änderungen können intuitiv direkt am Inhalt selbst sowie am Design vorgenommen werden und übertragen sich automatisch auf alle Kanäle.

Die Ausspielung des Inhalts in die verbundenen Kanäle funktioniert in Echtzeit. Korrekturen sind jederzeit möglich, ebenso können neue oder Verlags-spezifische Kanäle jederzeit ergänzt werden.

Eimal den Inhalt erstellen, überall ausspielen: So funktioniert Distibution im digitalen Zeitalter.
Forward Publishing

Da Forward Publishing komplett in der Cloud läuft, entlastet das Zusammenspiel von Forward Creation und Distribution die Verlags-IT, die sich nicht mehr mit der technischen Aufbereitung und Auslieferung von Inhalten für zahlreiche Kanäle befassen muss. Das spart Zeit und Geld, das Verleger gut in bessere Inhalte investieren können.

Die Forward Publishing-Plattform berücksichtigt alle Bedürfnisse moderner Verlage: Newsroom- und Asset Management, kollaborative Kreation in einem für Remote-Teamarbeit optimierten Editor, die schnelle Implementierung verschiedener Paywall-Systeme samt aussagekräftiger Test-Automatismen, Multi-Channel-Distribution und Datenanalyse.

Alle Elemente von Forward Publishing und wie sie zusammenspielen finden Sie in der verlinkten Übersicht. Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen oder eine persönliche Demo des Systems per E-Mail, Telefon oder auf LinkedIn zur Verfügung.