Wie das richtige Publishing-System Verlage zukunftssicher macht

Ein moderner Newsroom braucht ein Workflow-optimiertes Online-Publishing-System mit intelligenten Schnittstellen für Planung und Kollaboration.

Mit den richtigen Tools können sich Redaktionen auf gute Inhalte konzentrieren.
Forward Publishing

Eine Redaktion funktioniert nur so gut wie ihre Prozesse. Die können allerdings noch so durchdacht sein: Wenn die IT nicht mitspielt, helfen sie nicht. Veraltete Redaktionssysteme und Editoren, chaotische Asset-Archive, fehlende Remote-Kollaboration und unnötige Feedbackschleifen außerhalb des IT-Systems stoppen den schönsten Content-Plan genau dann, wenn es schnell gehen muss.

Die Redaktion kritisiert die Technik, die IT-Abteilung ist überlastet, die Verlagsleitung stöhnt: Was tun?

Herausforderung: Schnell sein und trotzdem gute Inhalte abliefern

Jeder einzelne Artikel ist für Verlage ein „Moment of Truth“. Für langfristige und umsatzstarke Leserbindung sind die Nutzersignale der Schlüssel: Wie lange verweilt ein Nutzer auf den Seiten? Interagiert er mit weiterführenden Inhalten? Kommt er aus eigenem Antrieb wieder?

Eine Redaktion steht also vor einer grundlegenden Herausforderung: Sie muss hochwertige Inhalte publizieren, darf aber gerade bei News nicht zu spät kommen. Dabei hilft ein durchdachtes und flexibles Online-Redaktionssystem, das interne Prozesse verbessert und so Ressourcen freischaufelt.

Effizienz im Newsroom durch einen intuitiven Editor mit Fokus auf Kollaboration.
Livingdocs

Das Internetportal Bluewin des Schweizer Telekommunikationsunternehmens Swisscom setzt so ein System ein. „Durch die Prozessverbesserungen haben wir 54 Prozent an Arbeitszeit pro Tag gewonnen – das sind bei unserer Teamgröße 66 Personenstunden, die wir in der News-Redaktion für Mehrleistung einsetzen: Die Journalisten aktualisieren häufiger. Die Artikel werden mit längeren Bildstrecken vielfältig. Der Blattmacher optimiert die Webplattformen und passt die Traffic-Flows häufiger an. Der Social-Media-Manager triggert mehr Engagement und Interaktion. Und wir haben für Video-Eigenproduktionen bessere Kapazität. Kurz: Zu allen Inhalten wird mehr Qualitätssicherung geleistet“, sagt Cyril Treptow, Leiter von Bluewin.

Das Portal generiere durch die Prozessoptimierungen höhere Werbeinnahmen und eine bessere Leserzufriedenheit.

Lässt sich ein solcher Erfolg auf andere Verlage übertragen?

Teamplay im Newsroom: Mehr erreichen mit den gleichen Mitteln

Verlage arbeiten im Team: Redakteure unterstützen sich gegenseitig durch schnelleres und besseres Feedback, bügeln beim Redigat Fehler aus, weisen auf argumentative Schwächen hin und machen die Inhalte damit besser.

Dieser Team-Gedanke schließt die Verlags-IT mit ein: Redaktionen arbeiten meist mit Software-Einzellösungen für Planung, Redaktion, Asset-Management und Distribution. Sie sollten dabei die jeweils besten Tools für eine spezifische Aufgabe nutzen - aber nur, wenn bei der Software ein Rädchen in das andere greift.

Eine IT, die mit der rasanten technischen Entwicklung Schritt halten und die Komplexität eines umfangreichen Publishingsystems meistern will, muss gut besetzt sein und ist entsprechend teuer. Doch der Verlag kann mit einem starken Technologiepartner, der die besten Einzellösungen evaluiert und zu einer flexiblen, modularen Cloud-Publishing-Plattform zusammenführt, Zeit und Geld sparen.

Die eigene IT bleibt schlank und die Redaktion gewinnt durch optimierte Workflows, bessere Software und zusätzliche finanzielle Mittel Zeit für bessere und mehr Inhalte. Diese steigern die Loyalität der Nutzer, was wiederum Chancen für neue Finanzierungsmodelle abseits von Werbung schafft.

Remote-Kollaboration im modernen Newsroom

Remote-Arbeit war zwar schon vor Corona wichtig für Journalisten - doch jetzt wird sie zum neuen Standard. Gerade das Onboarding von neuen Kollegen und Freelancern muss auch auf Distanz reibungslos funktionieren. Grundlegend für erfolgreiche Remote-Arbeit ist ein einfacher, intuitiver Editor, der aber dennoch viele Optionen bietet, Online-Inhalte im Team zu gestalten. Das gilt auch für Redakteure, die neu im Team oder keine IT-Talente sind. Die Content-Produktion ist so auch in Pandemiezeiten sichergestellt.

Direkt im CMS zusammenarbeiten, kommentieren, unterstützen - das spart Zeit und setzt Ressourcen frei.
Forward Publishing

Ein digitaler Redaktionsplan mit aktuellen, mittel- und langfristigen Stories muss intuitiv nutzbar und übersichtlich sein. Ideen sollen schnell zu Themen und einfach in die Planung aufgenommen werden. Neue Thementrends erfordern eine flexible Planung: Der eigentlich für nächsten Monat geplante Artikel muss plötzlich vorgezogen und mit wenigen Klicks einem freien Redakteur zugewiesen werden.

Ästhetische, zum Corporate Design des Verlags passende Layout-Optionen im Editor und eine Echtzeit-Vorschau für verschiedene digitale Kanäle bis zur gedruckten Zeitung sind so grundlegend wie ein gut sortiertes Asset-Archiv, in dem Redakteure Fotos, Grafiken und Illustrationen zügig finden.

Ein Headless-CMS ermöglicht dann die optimale und kanalneutrale Ausspielung der Inhalte über Schnittstellen an die jeweilige Zielgruppe. Das alles passiert unabhängig vom Standort der Mitarbeiter. Ob unterwegs mit dem Laptop oder am Wohnzimmertisch zu Hause: Die neue Story wird remote produziert, redigiert und publiziert.

Forward Publishing: Moderne Publishing-Plattform mit starkem Redaktionssystem

Forward Publishing besteht aus sorgfältig ausgesuchten Softwarelösungen nach dem Best-of-Breed-Prinzip. Ein wichtiger Bestandteil dieser modernen Publishing-Plattform ist Forward Creation: Auf moderne Newsrooms zugeschnittene Just-in-Time-Planung wird mit einem intuitiven und kollaborativen Editor (Livingdocs) sowie ausgefeiltem Digital Asset Management zu einem intelligenten, modularen Publishing-System verknüpft. Forward Publishing wird als Gesamtservice inklusive Cloud-basierter Betriebslösung schnell in bestehende Verlags-Architekturen eingeführt.

Zudem werden die Funktionen der einzelnen Tools stetig anhand des Feedbacks von Partnern und Redakteuren verbessert und erweitert, ohne dass sich Verlage um Updates, Downtimes oder Systemfehler kümmern müssen.

Die Forward Publishing-Plattform befriedigt die Bedürfnisse moderner Redaktionen, indem sie Ressourcen frei macht, die ansonsten in der IT gebunden wären, wie Andreas Bossecker von der Neuen Zürcher Zeitung erklärt: „Wir haben dort Ressourcen reduziert, wo wir durch Cloud Computing oder ähnliche Technologie unser Effizienzpotenzial entfalten konnten. Und wir haben die gewonnenen Ressourcen dort investiert, wo wir Nachholbedarf hatten. Heute erreichen wir mehr mit den gleichen Mitteln als vor ein paar Jahren.“ Mehr zu Prozess- und Strukturverbesserungen bei der NZZ lesen Sie im verlinkten Artikel.  

Alle Elemente von Forward Publishing und wie sie zusammenspielen finden Sie in der verlinkten Übersicht. Bei Fragen zu Forward Creation und Forward Publishing stehen wir Ihnen jederzeit per Email, Telefon und auf LinkedIn zur Verfügung.